1982 Gründung von aluplast in Ettlingen

Mit der Gründung der aluplast GmbH in Ettlingen bei Karlsruhe legt Herr Manfred J. Seitz den Grundstein für die Entwicklung der aluplast Gruppe. Er selbst ist damals Leiter der Sparte Fensterprofile des amerikanischen Unternehmens Elbatainer. Als dieses Segment aus dem Schmalbach-Lubeca Konzern ausgegliedert werden soll, nutzt Herr Seitz die Chance und übernimmt per "management buy out" das Geschäft.

1989 Aufbau und Firmenübernahme

Die Firma Golde (Bayern) wird zugekauft und deren Anschlagdichtungs-System Golde Ideal übernommen. Die Mitarbeiterzahl ist von ehemals 28 auf 70 gewachsen.

1990 Erste Erfolge und Ausbau des Standortes

Zur Sicherung der weiteren Expansion wird in Ettlingen ein neuer Hallenkomplex gebaut, die Produktions- und Lagerfläche vergrößert sich von bisher 4000 m² auf 7.000 m², die Mitarbeiterzahl erhöht sich auf 80.

1994 Die Erfolgsgeschichte beginnt

Mit der Präsentation des Anschlagdichtungssystems IDEAL 2000 auf der Fensterbau in Nürnberg, steht der aluplast GmbH ein modernes Fensterprofilsystem zur Verfügung was den Produkten der etablierten Hersteller starke Konkurrenz macht. Die Produktions- und Lagerfläche wächst auf 8.000 m², die Mitarbeiterzahl auf 140.

1995 Der Erfolg wird systematisch

Auf der Fensterbau in Stuttgart wird das Mitteldichtungssystem IDEAL 3000 präsentiert. Das System wurde so entwickelt, dass nahezu alle Glasleisten, Zusatzprofile, Dichtungen, Stahlaussteifungen und das Zubehör aus dem Fenstersystem IDEAL 2000 verwendet werden können. Diese Kompatibilität spart Produktions- und Lagerkosten und senkt den Aufwand beim gleichzeitigen Verarbeiten eines Anschlag- und Mitteldichtungssystems erheblich. In Polen wird eine Niederlassung gegründet. Produktions- und Lagerfläche der Gruppe: 11.000 m². Anzahl der Mitarbeiter: 150.

1996 Systematischer Ausbau des Produktprogramms

Die beiden IDEAL Fenstersysteme sind sehr erfolgreich, daher entschließt man sich das Produktprogramm zu erweitern. Ein neues Rollladenaufsatzkastensystem und ein Schiebefenstersystem werden entwickelt. Die Produktions- und Lagerfläche wächst auf 14.500 m², die Mitarbeiterzahl auf 165.

1997 Expansion nach Österreich

Durch den Zukauf von INTERTEC wird aluplast Marktführer in Österreich. Die Firma wird vom Greiner Konzern (Extrusionswerkzeuge) übernommen.

1998 Expansion in Deutschland

In Ettlingen wird das Nachbargrundstück mit Produktions- und Bürogebäude zugekauft (ehemals Firma BIC).

1999 Großer Neubau, Expansion und technischer Fortschritt

Auf der Fensterbau in Stuttgart wird das Anschlagdichtungssystem IDEAL 4000 präsentiert. Das System hat aufgrund der gewachsenen Ansprüche eine erhöhte Bautiefe von 70 mm und damit hervorragende Isolationswerte. Das System ist zum großen Teil systematisch kompatibel zu IDEAL 2000 und 3000. Die Expansionspotentiale in Ettlingen sind erschöpft, daher wird in Karlsruhe direkt neben der A5 auf 65.000 m² eine neue Produktionsstätte errichtet.

2000 Neue Fenstersysteme für morgen

Auf der Fensterbau in Nürnberg werden die Mitteldichtungssysteme IDEAL 5000 und IDEAL 6000 präsentiert, die mit Bautiefen von 70 mm und 80 mm höchste Ansprüche an Isolation und Design erfüllen. Die Extrusionssparte der Firma Forbo Helmitin wird zugekauft.

2001 Systemausbau heute und in Zukunft

Auf einem starken Fundament lässt sich ein großes und solides Haus aufbauen. Auf der Fensterbau in Stuttgart wird das Hebeschiebetürsystem zum IDEAL 4000 präsentiert. Die Extrusionssparte der Firma OSMO wird zugekauft. Die Mitarbeiterzahl beträgt 750.

2002 20 Jahre aluplast: eine 20-jährige Erfolgsgeschichte

Im 20. Jubiläumsjahr hat aluplast allen Grund zum Feiern, denn "[die] aluplast Karriere [gilt] nicht nur innerhalb der deutschen, sondern auch der europäischen Kunststoff-Systemprofil-Extrudeurs-Szene [...] als beispiellos" (Bauelemente Bau, September 2002). Das größte Geschenk macht sich aluplast dabei selbst: Mit inzwischen über 800 Mitarbeitern in der Gruppe und einem Absatz von 64.000 t PVC positioniert sich aluplast klar als Nummer 5 der Branche.

Besonders feiern kann auch aluplast Polen: Die polnische Tochtergesellschaft - klarer Marktführer auf dem polnischen Markt - kann in ihren gerade fertig gestellten Bürokomplex umziehen und eine neu gebaute Lagerhalle in Betrieb nehmen.

Bei aller Freude über die Erfolge der Vergangenheit verliert aluplast auch 2002 seine ehrgeizigen Ziele nicht aus den Augen und legt mit der Präsentation des neuen Fenstersystems Signum 70 und Rollladenlamellen mit einer Mikroperforation den Grundstein für weitere Erfolge und Wachstum.

2003 Weiter auf Expansionskurs auf den boomensten Märkten Europas

Durch den Kauf der Plus Plan A Division in Großbritannien und den weiteren Ausbau einer Produktionsstätte in Russland stärkt aluplast seine Position auf den am schnellsten wachsenden Märkten in West- und Osteuropa.

Neben dem neuen System IDEAL 4000 Blockprofile NL rundet aluplast mit einem Rolladen-Aufsatzkastensystem aus Kunststoff im Round-line-Design seine Produktpalette im wahrsten Sinne des Wortes weiter ab.

2004 Schritt über die 100.000 t

Gleich 4 Produktneuheiten kann aluplast in diesem Jahr vorstellen: das Anschlagsdichtungssystem Nord-line, die Hebeschiebe-Kipp-Tür, den Klappladen 48mm, sowie die extra für den britischen Markt entwickelten Systeme IDEAL 60 mit 60mm Bautiefe und IDEAL 70 mit 70 mm Bautiefe.

Das in der Branche beispiellose Wachstum von aluplast und der besondere Erfolg auf den osteuropäischen Märkten zieht zu Beginn des Jahres auch das Fernsehen an: Anläßlich des Beitritts zehn osteuropäischer Länder zur EU am 01. Mai stellt das Wirtschaftsmagazin "plusminus" der ARD in einem Beitrag über deutsche Unternehmen, die erfolgreich auf den Ostmärkten agieren, aluplast zur besten Sendezeit einem Millionenpublikum vor.

Mit inzwischen deutlich über 1.000 Mitarbeitern europaweit vollzieht aluplast gegen Ende des Jahres den historischen Schritt über die 100.000t- Schwelle und stärkt dadurch weiter seine Position untern den Top 5 der Branche.

2005 Innovationskraft erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt

Bereits zu Beginn des Jahres 2005 erfolgt ein für die deutsche Muttergesellschaft weiterer historischer Schritt. Nachdem der Unternehmenssitzes bereits 2004 von Ettlingen nach Karlsruhe verlegt worden war, beziehen im Januar 2005 rund 100 Mitarbeiter das neugebaute Verwaltungsgebäude.

In der Ukraine und in Italien werden erstmalig aluplast-Profile extrudiert: Durch die Übernahme der italienischen Deltaplast stärkt aluplast seine Position auf dem italienischen Markt, mit der Gründung der aluplast Ukraine wird der Grundstein für eine erfolgreiche Bearbeitung des riesigen ukrainischen Marktes gelegt.

Seine Innovationskraft stellt aluplast 2005 wieder besonders eindrucksvoll unter Beweis: Denn die zum Patent angemeldete Entwicklung einer Scheibenverklebung und die dadurch ermöglichte Stabilisierung des Fensterflügels ohne den Rückgriff auf den bisher benötigten Stahl ist nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf dem europäischen Markt einzigartig.

2006 aluplast auf Rang 3 im europäischen Branchenvergleich

Im Jahr 2006 entwickelt sich aluplast zu einem der größten und wachstumsstärksten Kunststoff-Fenstersystemanbieter in Europa und positioniert sich als Marke auf Rang 3 im europäischen Branchenvergleich.

In der gesamten Unternehmensgruppe sind inzwischen rund 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. aluplast produziert inzwischen an 10 Standorten und erreicht einen Jahresverbrauch von ca.150.000 Tonnen PVC, aus denen über 1.600 aluplast-Kunden rund 10 Mio. Fenster fertigen.

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